Solarbundesliga | Der erfreuliche Wettbewerb bei der Solarenergie
Wer sich für die Solarenergie interessiert und darüber liest, der stößt dabei immer wieder einmal auf die Bezeichnung Solarbundesliga. Was steckt hinter diesem Begriff?
Worum es bei der Solarbundesliga geht
Bei der Solarbundesliga handelt es sich um eine Initiative, die das Ziel hat sämtliche Leistungen von Anlagen aus dem Photovoltaikbereich und demjenigen der solaren Wärmegewinnung zu erfassen und auszuwerten. Veranstalter sind die Deutsche Umwelthilfe e.V. und die Solarthemen-Redaktion. Kernpunkt der Solarbundesliga ist eine Rangliste der Städte, gegliedert nach ihren Größen, bezüglich ihrer Anlagen- und Leistungsdichte.
Die Punkte bei der Solarbundesliga
Zur Ermittlung der Solarenergie in einem Dorf oder einer Stadt wird bei der Solarbundesliga mit einem Punktesystem gearbeitet. Bei Photovoltaik ergibt eine Ausbeute von 3 Watt je Einwohner der Ortschaft 1 Punkt. Anders wird bei der Solarthermie gerechnet, dort ergibt sich 1 Punkt aus 0,01 Quadratmeter Fläche je Einwohner. Außerdem werden bei der Solarbundesliga Bonuspunkte vergeben, wenn sich das Verhältnis von Photovoltaik und Solarthermie relativ gleichmäßig verhält, beziehungsweise beim weiteren Ausbau darauf Wert gelegt wird.
Die Solarbundesliga macht Beispiel
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich gibt es eine Solarbundesliga. In Deutschland verliert Freiburg, nach Jahren als Platzhalter, den 1. Platz bei den Großstädten an Ulm, gefolgt, mit einigem Abstand, von Ingolstadt. Bei den mittelgroßen Städten trumpft mit einem Abstand von über 100 Punkten zum 2. Platz Leutkirch im Allgäu mit gut 22.000 Einwohnern auf. Mit gut 5.000 Einwohnern und 905 Punkten ist Rot am See in Baden-Württemberg der Führer bei den Kleinstädten von 5.000 bis 20.000 Einwohner.