Initiative für die Solarenergie

23. Februar 2011

ETH Energie Tage Hessen vom 19. bis 21. Mai 2011 in Wetzlar

Filed under: Gut angebracht — Max @ 10:03  Tagged

Die ETH Energie Tage Hessen finden in diesem Frühjahr bereits zum 12. Mal statt und an der Fachausstellung mit dem begleitenden Kongress dreht sich alles um das Thema Erneuerbare Energie.

Themenbereiche der ETH Energie Tage Hessen

Die Themenschwerpunkte der ETH Energie Tage Hessen werden durch die Aussteller geprägt, welche aus den Bereichen Planung, Anlagenbau, Förderung , Wissenschaft, Landwirtschaft und vielen weiteren kommen. Durch das breite Spektrum der Vertreter besteht für dich als Besucher der Messe auch ein Mehr an Möglichkeiten dich mit Informationen, Fachwissen und natürlich vor allem auch den neuesten Trends einzudecken.

Schwerpunkte der Regenerativen Energie der ETH Energie Tage Hessen

Wenn du dich in erster Linie für die unterschiedlichen Arten der Regenerativen Energiegewinnung interessierst, dann bist du an der Messe genau am richtigen Platz. Informieren über die neuesten Techniken kannst du dich in den Bereichen der Holzenergie, Biogasanlagen, Kraft-Wärme-Kopplung, Elektromobilität, Solarenergiegewinnung, Windkraftanlagen und Wärmepumpen.

Der Kongress der ETH Energie Tage Hessen

Am Fachkongress, der während der Messe ETH Energie Tage Hessen stattfindet, finden Diskussionen und Vorträge zu den Themen Wärmepumpen und Solarthermie, nachhaltiges Bauen, energieschonende Produktion, Photovoltaik und Mini-KWK-Anlagen statt.

Adresse ETH Energie Tage Hessen

  • Stadthalle Wetzlar
  • Kongress- und Kulturzentrum
  • Brühlsbachstraße 2B
  • 35578 Wetzlar
  • Website

Öffnungszeiten ETH Energie Tage Hessen

  • Donnerstag 19. Mai 2011 von 9.00 bis 18.00 Uhr
  • Freitag 20. Mai 2011 von 9.00 bis 18.00 Uhr
  • Samstag 21. Mai 2011 von 9.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise ETH Energie Tage Hessen

  • Donnerstag und Freitag 10 Euro
  • Samstag 5 Euro

17. Februar 2011

Günstiges Gas | Heizen mit Gas und der Sonne ist gut für die Umwelt

Filed under: Allgemein — Max @ 16:07  Tagged ,

Moderne Heizanlagen machen das Gas zu einer praktischen und vor allem aber auch verhältnismäßig sauberen und effizienten Art der Wärmeerzeugung. Günstiges Gas ist auch der Grund dafür, dass dieser fossile Brennstoff das bis dahin weiter verbreitete Heizöl ablöste.

Günstiges Gas in Kombination mit Sonnenenergie

Während günstiges Gas nach den neuen Richtlinien bei einem Neubau nur noch in Kombination mit einer thermischen Solaranlage verbaut werden darf, ist dies auch ohne diese Vorgabe, also auch in der Altbausanierung, äußerst ratsam. Kurze Zündintervalle des Brenners erhöhen deutlich den Verbrauch an Strom und Gas und sind schlecht für das Gerät. Besonders im Sommer, wenn der Brauchwassertank an die Heizung angeschlossen ist, und diese nur für die Erwärmung des Wassers gezündet werden muss, bedeutet das unnötige Mehrkosten.

Günstiges Gas beim Heizen mit Gas oder der Sonne

Der Sinn einer Solaranlage zusammen mit günstigem Gas liegt also in Energie- und somit auch Kosteneinsparungen, einer längeren Lebensdauer der Systemkomponenten und natürlich auch dem Umweltaspekt. Dieser auch besonders in Anbetracht dessen, dass trotz hocheffizienter Brennwerttechnik Gas ein endlicher Brennstoff ist, welcher gemäß Prognosen zwar noch etwa 70 Jahre ausreichen wird, also länger als Erdöl, aber dennoch in absehbarer Zeit endet.

Günstiges Gas als Erdgas oder Flüssiggas?

Grundsätzlich ist Erdgas das deutlich günstigere Gas, wobei man nicht immer die Wahl hat. Flüssiggas ist ein Nebenprodukt bei der Verarbeitung von Erdöl und durch seine flüssige Form bedeutend einfacher zu handhaben und zu transportieren.  Erdgas stattdessen kann nur in gasförmigem Zustand befördert werden ist und somit für abgelegenere Häuser oder solche, welche nicht an das Gasnetz angeschlossen werden können. Diese Gasnetze sollen laut Südthüringer Zeitung dieses Jahr teils noch aufwendig saniert werden.

16. Februar 2011

Fördersenkung | Es herrscht noch Uneinigkeit

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 20:51  Tagged

Zwischen der Solarbranche und der Regierung wird immer noch über eine Fördersenkung für die Vergütung von eingespeistem Solarstrom, welche in der Mitte dieses Jahres stattfinden soll, debattiert.

Worum es bei der Fördersenkung geht

Einst war geplant, dass die Fördersenkung für durch Solaranlagen ins öffentliche Netz eingespeisten Strom erst 2012 einsetzen sollte. Diese will die Bundesregierung jetzt aber schon zum 1. Juli 2011 einführen. Verständlicherweise ruft die Änderung durch die Fördersenkung bei potenziellen Neubauern von Anlagen aller Größen keine Freude hervor, allerdings kann die Senkung als gerechtfertigt erachten werden, da auch die Investitionskosten durch den stark expandierenden Markt und großer Konkurrenzdruck immer weiter sinken.

Die Branchenwünsche bei der Fördersenkung

Der Vorschlag der Solarbranche sieht so aus, dass sich diese bei einem Anlagenneubau mit einer Gesamtleistung von mehr als 3,5 Gigawatt eine Fördersenkung von 3 Prozent wünscht. Jedes weitere Gigawatt soll dann 3 Prozent mehr Fördersenkung bewirken, jedoch insgesamt nicht mehr als 12 Prozent. Grund für die harzenden Verhandlungen ist, dass die Regierung dies anders sieht und beispielsweise bei einer Neubauquote von mehr als 7,5 Prozent eine Senkung von weiteren 3 Prozent sehen möchte.

Unterschiedliche Meinungen zur Fördersenkung auch in der Regierung

Auch innerhalb der Regierung herrscht jedoch Unstimmigkeit bezüglich der Fördersenkung, wie hier nachzulesen ist. So will die wirtschaftspolitische Fraktion schon seit langer Zeit eine Limite bezüglich den allgemeinen Neubauten von Solaranlagen, woraus ganz deutlich die eigenen wirtschaftlichen Interessen aus konventionellen Energiebetrieben sprechen. Auch der Solarverband sieht darin nur noch eine Bremsung der Investitionen in die Regenerative Energie.

9. Februar 2011

Kyoto Box | Kochen mit der Sonne

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 10:20  Tagged ,

Die Kyoto Box veranschaulicht wie unglaublich einfach und kostengünstig die Nutzung der Sonnenenergie für alltägliche Zwecke sein kann und das nicht nur für den Gebrauch in Drittweltländern, sondern auch bei uns, zum Beispiel beim Camping.

Wie die Kyoto Box funktioniert

Für die Kyoto Box werden zur Solarenergiegewinnung zwei Kartonschachteln benötigt, die innen mit einer reflektierenden Folie und schwarzer Farbe ausgekleidet werden, und Plexiglas als Abdeckung, damit die erzeugte Hitze im Inneren nicht wieder verloren geht. Das Resultat dieser Komponenten ist die Kyoto Box, die eine Mischung aus Backofen und Herd ist und mit der Wasser gekocht und somit auch Gemüse, Reis und zahlreiche weitere Spiesen zubereitet werden können. Unglaublich einfach, aber man muss eben erst einmal auf die Idee kommen.

Der Gewinn durch die Kyoto Box

Die Box kann als Entwicklungshelfer angesehen werden und dient dem Zweck der Entlastung der Frauen, von denen Millionen täglich mehr als die Hälfte des Tages mit der Brennstoffbeschaffung, für die Zubereitung des Essens für ihre Familien, beschäftigt sind und dabei nicht nur Unmengen an Zeit benötigen, sondern dabei regelmäßig Übergriffen und Tierattacken ausgesetzt sind. Die Kyoto Box wurde vom Norweger Jon Böhmer mit dem Unternehmen Kyoto Energy in mehrjähriger Arbeit ausgereift und sämtliche Komponenten für die Kyoto Box kosten zusammen nicht einmal 5 Euro.

Anerkennung für die Entwicklung der Kyoto Box

Für zwei Milliarden Menschen, die weltweit mit selbst gesammeltem Holz feuern, ist die Kyoto Box die perfekte und wesentlich komfortablere Alternative, die außerdem eine große Menge an CO2 durch weniger verbranntes Holz einspart. Dafür wurde die Erfindung vom “Forum for the Future” 2009 ausgezeichnet und mit 75.000 Dollar belohnt. Und trotzdem bleibt die Frage bestehen, ob die Box jemals wirklich flächendeckend zum Einsatz kommen wird, da bekanntlich zwischen den Möglichkeiten und deren Umsetzung oft Welten liegen und angenommene 500 Millionen mal 5 Euro müssen auch erst einmal aufgebracht werden. Ein Video darüber, wie die Box funktioniert, findest du hier .

2. Februar 2011

Conergy | Neues aus Italien

Filed under: Gut angebracht — Max @ 10:44  Tagged ,

5 neue Photovoltaik-Projekte in Italien stehen bei Conergy an. Das deutsche Unternehmen aus Hamburg setzt also in einem Land auf Expansion, wo die Sonne Stunde um Stunde scheint und für Strom und Einnahmen sorgt.

Das Vorhaben von Conergy

Geplant sind durch Conergy in Italien 3 Anlagen auf freien Flächen mit Leistungen von jeweils 2,8 Megawatt und zwei Aufdachanlagen auf Industriehallen mit jeweils 1,3 Megawatt. Dafür werden zusammen 18.500 Module vom Typ PowerPlus verwendet, die in Verbindung mit Montagesystemen von Conergy zum Einsatz kommen. Die Anlagen werden etwa 1.300 Haushalte mit Strom versorgen und erzeugen über 4.500 Megawattstunden Strom pro Jahr.

Conergy Komponentenharmonie

Gemäß dem Chef von Conergy in Italien, Giuseppe Sofia, entscheiden sich immer mehr Investoren für sämtliche Komponenten der Anlage zur Solarenergiegewinnung aus dem deutschen Haus, wählen also nicht nur die Module, sondern auch sämtliches Zubehör aus der Produktlinie aus. Bereits im letzten Jahr seien fast alle von Conergy gebauten Anlagen durchgehend mit der hauseigenen Technik ausgestattet worden, was auch eine höhere Leistungsgarantie mit sich bringe, da die Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt seien. Besonders großes Zukunftspotenzial sieht Sofia in den industriellen Aufdachanlagen. Riesige Flächen, die ansonsten einfach ungenutzt bleiben, während sie wertvolle und regenerative Energie produzieren könnten.

Beispiele von Conergy in Italien

Davon gibt es genügend. Zum Beispiel das Dach des Unternehmens Dalmec in Südtirol, worauf sich 2.300 Module von Conergy befinden, die knapp 40 Prozent des hauseigenen Strombedarfs abdecken, sodass das Unternehmen deutlich an Energiekosten verliert, wie man auch schon bei der Börsen Zeitung nachlesen kann. Abgesehen von den Einnahmen und der Förderung von Solarstrom kann durch die Projekte in Italien das Hamburger Unternehmen auch weiter auf dem Weltmarkt expandieren.

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