Der Weltklimarat und seine Erkenntnis für das Jahr 2050
Manch einer mag die Nachricht schon vernommen haben, dass der Weltklimarat IPCC für das Jahr 2050 die Möglichkeit prophezeit 77 Prozent des gesamten Energiebedarfs der Menschheit aus regenerativen Energiequellen zu beziehen.
Was gemäß Weltklimarat dafür notwendig ist
Um dieses Ziel zu erreichen, beziehungsweise die Möglichkeiten dafür optimal ausnutzen zu können, sind nach der Meinung des Weltklimarates und dessen 900 Seiten schweren Studie, welche in Abu Dhabi vorgestellt wurde, stabile politische Verhältnisse und vor allem aber auch ständige hohe Investitionen in diesem Bereich erforderlich. Um einen anschaulichen Vergleich darzustellen, wie unbedeutend die regenerativen Energiequellen nach wie vor sind, auch wenn sie in den Medien dauerpräsent sein mögen, will ich die gegenwärtige Zahl von 85 Prozent nennen, welche den Anteil am Gesamtenergiebedarf beschreibt, welcher weltweit aus Öl , Gas und Kohle gedeckt wird. Die Kernenergie macht dabei am Gesamtanteil gerade einmal 2 Prozent aus.
Gegenwart der regenerativen Energie laut Weltklimarat
Nach der Studie vom Weltklimarat wird gegenwärtig lediglich 13 Prozent des Energiebedarfs für Strom, Klima und Mobilität aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Außerdem macht auch dabei noch die Hälfte die Verbrennung von Holz und Dung aus, welche ebenfalls, wenn auch deutlich weniger, CO2 und andere Schadstoffe freisetzt. Es folgen Hackschnitzel und Biotreibstoffe mit 4 Prozent, Wasserkraft mit 2,3 Prozent und Windkraft mit 0,2 Prozent. Das traurige Schlusslicht stellen die Erdwärmegewinnung und die Solarenergie. Ein bedenkliches Fazit also und ich zweifle die Umsetzung der vom Klimarat prognostizierten Möglichkeiten für das Jahr 2050 massiv, besonders da der Energiehunger weit schneller vonstatten geht, denn der Bau von regenerativen Kraftwerken.
Vorteilhafte Entwicklung nach Weltklimarat
Positiv sei, gemäß dem Weltklimarat, die schnelle Entwicklung erneuerbaren Energietechniken (aktuell 77 Prozent mehr) und deren ständiger Preisfall zu bewerten, da sich diese positiv auf einen flächendeckenderen Einsatz auswirken.