Initiative für die Solarenergie

28. September 2011

Solarpark Ohotnikovo | Activ Solar setzt zur letzten Runde an

Filed under: Allgemein — Max @ 20:45  Tagged ,

Vor Kurzem wurde im Solarpark in Ohotnikovo in der Ukraine die dritte Bauetappe abgeschlossen. Nun kann zum letzten Bauabschnitt angesetzt werden, um das Großprojekt zum Abschluss zu bringen.

Teil drei vom Solarpark Ohotnikovo

Der dritte Teil vom Solarpark Ohotnikovo bestand aus einer Einheit von 90.000 Modulen, welche zusammen eine Nennleistung von 20 Megawatt besitzen und eine Fläche von mehr als 40 Hektar einnimmt. Alleine der dritte Abschnitt der Anlage ist fähig 25.000 Megawattstunden an elektrischem Strom jährlich zu produzieren, was den Bedarf von circa 5.000 Haushalten abdecken wird. Die eingesparte CO2-Menge beläuft sich dabei auf 20.000 Tonnen.

Der Solarpark in Ohotnikovo im Allgemeinen

Der Solarpark in Ohotnikovo wird nach seiner Fertigstellung die größte solche Anlage in Mittel- und Osteuropa sein und mehr als 80 Megawatt Leistung erbringen. Der ganze Park erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 160 Hektar, welche in vier gleichgroße Bauphasen aufgeteilt wurden. Erbauer ist das in der österreichischen Hauptstadt Wien beheimatete Unternehmen Activ Solar.

Vorteile der Ukraine für den Solarpark Ohotnikovo und die Solarenergie

Der Solarpark Ohotnikovo ist im Westen der Halbinsel Krim gelegen, welche als ukrainisches Badeparadies bekannt ist. Mit 2.389 Sonnenstunden in der Regionalhauptstadt Simferopol ist die Gegend aber auch ein ideales Gebiet ist für die Errichtung von Sonnenenergieanlagen. Der Solarpark dürfte also durchaus nicht der letzte auf der Halbinsel bleiben und bringt dieser einen deutlichen energietechnischen Spatenstich, denn die Halbinsel bezieht nahezu den gesamten Energiebedarf vom ukrainischen Festland, welches wiederum absolut von Lieferungen aus Russland abhängig ist. Mehr zur Sonnenenergie in der Ukraine findest du hier.

22. September 2011

Photovoltaik zu teuer | Auch die Monopolkommission hat es erkannt

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 12:56  Tagged ,

Der Bundespräsident hat eine sogenannte Monopolkommission einberufen und diese kommt umgehend zum Schluss, was viele Fachkundige schon lange predigen, nämlich dass Photovoltaik zu teuer ist.

Photovoltaik zu teuer: ein Quotenmodell soll das EEG ablösen

Die Kommission fordert infolge der Feststellung, dass Photovoltaik zu teuer ist, die Umwandlung vom Erneuerbaren-Energie-Gesetz in ein Quotenmodell. Der Wechsel hin zu diesem System hätte zur Folge, dass die solare Stromgewinnung durch eine Änderung der Förderleistungen ihre Wettbewerbsfähigkeit nahezu völlig gegenüber anderen regenerativen Energiequellen verlieren würde.

Ist Photovoltaik nun zu teuer oder doch nicht?

Die Debatte ist angeheizt, ob Photovoltaik nun zu teuer ist im Verhältnis zu anderen erneuerbaren Energiegewinnungsarten oder nicht. Milliarden an Fördergeldern für Anlagen, welche die Hälfte des Jahres in unseren klimatischen Bedingungen keine nennenswerten Erträge liefern bemängelt die eine Seite, während die Fürsprecher hervorheben, dass die technischen Komponenten der Anlagen ständig stark im Preis fallen und somit in nahester Zukunft ein Niveau erreicht wird, wo Photovoltaik im Preis-Leistungsverhältnis eine sehr wohl lohnenswerte Angelegenheit ist, natürlich nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus umwelttechnischer Sicht.

Auch die Verbände sind sich nicht einig, ob Photovoltaik zu teuer ist

Die Meinungen darüber, ob Photovoltaik zu teuer ist oder nicht, klaffen auch bei den Verbänden auseinander. Während der Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft die Meinung der Monopolkommission teilt, verweist der Bundesverband für Erneuerbare Energien auf ein von der EU erstelltes Gutachten, welches in einem möglichen Quotensystem einen völlig realitätsfremden Ansatz sieht. Wie sieht deine Meinung zum Thema aus? Einen Artikel, welcher sich schon vor einigen Jahren mit dem Thema beschäftigte, findest du hier.

14. September 2011

SolarEnergy Berlin 2012 | Die Weltleitmesse für Solarenergie vom 21. bis 25. Februar 2012 in Berlin

Filed under: Allgemein — Max @ 12:12  Tagged ,

Zum 11. Mal wird die SolarEnergy Berlin 2012 stattfinden und, wenn du dich für die solare Energiegewinnung in seinen unterschiedlichen Formen interessierst oder in dieser Branche arbeitest, dann ist diese Messe unbedingt ein Muss für dich.

Wer stellt aus an der SolarEnergy Berlin 2012?

Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern über fünf Messehallen verteilt werden sich mehr als 300 Aussteller einfinden, welche aus den Bereichen Solarthermie, Photovoltaik, Biomassegewinnung wie Biogas oder Hackschnitzel, Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen stammen. Weiter wird aber auch die Windenergie und die Elektromobilität ein Thema sein, wobei Letztere auch die Bereiche Solarboote, Tankstellen, Akkus und Solarflugzeuge mit einschließt. Schon diese Fakten und die Tatsache, dass über 70.000 Besucher die Messe besuchen zeigt, dass es sich dabei um eine der größten Fachmessen weltweit handelt.

Kongresse an der SolarEnergy Berlin 2012

Neben dem Biogas-Kongress auf der Partnermesse Biogas-World findet der zwei Tage dauernde Hauptkongress zum Thema “Energetisches Sanieren von Großobjekten” statt. Gleichzeitig findet ein weiterer Kongress über die zukünftige Mobilität statt, welcher die Schwerpunkte Elektroautos und neue Verbrennungstechnologien haben wird. Interessant ist auch in diesem Jahr wieder die in der Halle 6.2a auf der Messe zu findende Wärmepumpen-Expo, wo du unbedingt hin solltest, wenn du mit dem Gedanken spielst, eine solche anzuschaffen.

Adresse SolarEnergy Berlin 2012

  • Messehallen unter dem Funkturm
  • Messedamm 22
  • 14055 Berlin
  • Website

Öffnungszeiten SolarEnergy Berlin 2012

  • Täglich von 9 bis 18 Uhr
  • Am letzten Tag nur bis 17 Uhr

Eintrittspreise SolarEnergy Berlin 2012

  • Noch nicht festgelegt

7. September 2011

Solarkraftwerk St.Antönien | Das größte Sonnenkraftwerk der Schweiz

Filed under: Allgemein,Neuigkeiten — Max @ 12:09  Tagged ,

Ein Solarkraftwerk soll St.Antönien, einem kleinen Bergdorf im Prättigau im Kanton Graubünden, neuen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und die Module werden einen besonders innovativen Standort bekommen.

Perfekte Bedingungen für das Solarkraftwerk St.Antönien

Die Idee ist so naheliegend wie genial und dennoch muss sie einem erst einmal in den Sinn kommen. Wer im auf über 1.400 Meter über Meer gelegenen schweizer Bergdorf St.Antönien ist, der sieht vor allem eines, nämlich traumhafte Alpenlandschaften, die regelrecht gespickt sind mit Lawinenschutzwällen aus Holz, primär jedoch aus Eisen. Mit der Süd-/Südostausrichtung sind sie die perfekten Rahmenbauten für die Montage von Photovoltaikanlagen.

12,5 Kilometer Lawinenwälle für das Solarkraftwerk St.Antönien

12,5 Kilometer Wallstrecken sind für das Solarkraftwerk St.Antönien, das nach seiner Umsetzung größte Sonnenkraftwerk der Schweiz, für die Bestückung mit Modulen eingeplant. Die Anlage wird eine Leistung von 3,5 Megawatt erbringen und kann somit 1.200 Haushalte mit Strom füttern, weit mehr, als das kleine Dorf mit den etwa 360 Einwohnern selbst benötigt. Die Investitionskosten für das Projekt bewegen sich im Bereich von 20 Millionen Schweizer Franken und werden sich nach 25 Jahren amortisiert haben.

Prototyp Solarkraftwerk St.Antönien

Bereits jetzt sorgt das geplante Solarkraftwerk in St.Antönien für Furore und lockt interessierte Alpengemeinden aus dem In- und Ausland an, um sich über eine allfällige Nutzung der Lawinenwälle in ihren Gemeinden zu informieren. Alleine in der Schweiz eigenen sich 200 Kilometer solcher Wälle für die Bestückung mit Modulen, die gemeinsam eine Leistung von 50 bis 60 Megawatt liefern würden. In gedanklicher Planung befinden sich auch ein Sonnenerlebnispfad und ein Besucherrestaurant, wo interessierte Besucher sich über die Anlage und natürlich auch das Dorf mit all seinen natürlichen Reizen informieren können. Interessantes mehr zum Thema auch hier.

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