Initiative für die Solarenergie

20. April 2011

Windgas | Wie man aus Windstrom Gas herstellt

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 09:51  Tagged

Wenn man zum ersten Mal von Windgas hört und davon, dass aus Strom, welcher durch Windkraftanlagen gewonnen wird, Gas für den Heizbedarf von Gebäuden produziert wird, dann ist es schwer zu glauben. Aber es ist wahr und bereits gegenwärtiger Stand der Technik.

Wie Windgas entsteht

Inzwischen weithin bekannt ist Biogas, welches in Biogasanlagen aus organischen Stoffen gewonnen wird und dann zum Betreiben von Generatoren für die Stromgewinnung oder direkt als Abwärme zum Heizen genutzt wird. So ähnlich funktioniert es auch beim Windgas, nur dass der Ausgangspunkt Strom ist, welcher über Windkraftanlagen produziert wird. Strom ist eine (noch) schlecht zu speichernde Form von Energie, weshalb sie in diesem Fall zusammen mit Wasserstoff in einem sogenannten Elektrolyseur zu Gas gewandelt wird. Dieses Gas wird oft als synthetisches Erdgas oder auch als Solargas bezeichnet, da derselbe Vorgang auch durch solare Stromerzeugung vollbracht werden kann.

Projekte mit Windgas

In diesem Jahr soll eine Anlage, welche Windgas produziert, in der Morbacher Energielandschaft den Betrieb aufnehmen. Betreiber sind die SolarFuel GmbH und die Juwi-Gruppe. Für das Jahr 2012 wird eine Anlage von der Greenpeace Tochtergesellschaft Greenpeace Energy ans Netz gehen und den 100 Prozent grünen Strom zu ebensolchem Gas verwandeln und anschließend ins Erdgasnetz einspeisen.

Erdgasnetz als Zwischenspeicher für Windgas

Einen bedeutenden Teil des Netzwerks bei der Erzeugung von Windgas übernimmt das Erdgasnetz, in welches das synthetische Ökogas eingespeist wird. Das Netz hat eine beträchtliche Größe und dient daher zugleich als Speicher. Hier findest du mehr zum Projekt von Greenpeace.

6. April 2011

Wind Farm Markbygden | Die Fakten zum Megaprojekt

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 10:40  Tagged

Die geplante Wind Farm in Markbygden im Norden von Schweden ist die derzeit größte geplante Windanlage der Welt. Hier will ich dir erklären, worum es bei dem riesigen Vorhaben geht.

Die Zahlen zur Wind Farm Markbygden

Die Wind Farm Markbygden soll ihre Fertigstellung im Jahr 2021 erreichen und wird, wenn umgesetzt wie geplant, etwa 1.100 Windkraftanlagen beinhalten, welche eine Leistung zwischen 3 und 7,5 Megawatt haben sollen. Die Mehrheit der Windräder soll vom Typ E-126 sein, welches das gegenwärtig größte Windrad der Welt ist und wovon ein Exemplar gegenwärtig bereits in Rheinland-Pfalz steht. Die Anlage wird sich etwa auf geografischer Höhe des Polarkreises befinden, wo, wie in weiten Teilen von Schweden, hervorragende klimatische Bedingungen für die Erzeugung von Windenergie herrscht.

Die Leistung der Wind Farm Markbygden

Die Wind Farm Markbygden wird zwischen 10 und 12 TWh Strom erzeugen, etwa 8 Milliarden Euro kosten und ungefähr 8 Prozent des schwedischen Energiebedarfs abdecken können. Planerin des Projekts ist die Firma Svevind, wobei eine ganze Reihe von Unternehmen an der Anlage beteiligt sind. Gegenwärtig drehen schon jetzt an besagtem Standort der künftigen Anlage einige Windräder ihre Runden, um erste praktische Erkenntnisse über die Wetter- und Leistungsverhältnisse zu erlangen.

Schwedens Umweltpläne und die Wind Farm Markbygden

Schweden hat ehrgeizige Ziele was den Umstieg von der Nutzung von fossilen Brennstoffen für die Energieerzeugung hin zur Regenerativen Energie betrifft. Bis zum Jahr 2020 sollen fossile Brennstoffe nicht mehr für das Heizen genutzt werden und bis 2030 auch nicht mehr für die Fortbewegung, also für den Personentransport. Ob diese Ziele erreicht werden wird die Zeit zeigen, auf jeden Fall geht der Anstieg der Windenergie in Schweden aber sehr rasant vonstatten und Projekte wie die Wind Farm Markbygden sind zahlreich, wenn auch nicht ganz in dieser Dimension. Mehr Infos gibt’s auch hier.

23. März 2011

E-126 | Das weltweit größte Windrad

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 10:45  Tagged

Technisch sachlich lautet mit E-126 die Bezeichnung für das derzeit größte Windrad der Welt, welches in Rheinland Pfalz auf einer Anhöhe zwischen anderen Windkraftanlagen beheimatet ist.

Die Größe vom E-126 auf den zweiten Blick

Neben den anderen Windkraftanlagen lässt sich die übermächtige Größe vom E-126 erst auf den zweiten Blick erkennen, dann muss man jedoch wirklich staunen. Das Windrad über dem Weiler Schneebergerhof erstreckt sich, inklusive der Rotoren, über 198 Meter weit zum Himmel empor und alleine der Turm bringt satte 2.800 Tonnen an Gewicht auf den Boden.

Die Leistung vom E-126 Windkraftwerk

Nur E-126 alleine erbringt eine Leistung von 7,5 Megawatt und erzeugt so jährlich etwa 18 Millionen Kilowattstunden Strom. Um eine bessere Vorstellung von dieser gelieferten Energie zu bekommen: dies entspricht dem Bedarf einer durchschnittlichen Kleinstadt! Hersteller des Kolosses ist Enercon und aufgebaut wurde sie von Juwi.

Wo es noch mehr vom Typ E-126 geben wird

Das Windrad vom Typ E-126 wird wohl an seinem Standort in Rheinland-Pfalz alleine unter kleineren Geschwistern bleiben. Weiter im Norden, nämlich im nördlichen Schweden, soll es jedoch schon bald eine ganze Armee von diesen Windrädern geben. Der Windpark Markbygden wird aus 1.100 Anlagen bestehen, wovon der überwiegende Teil Anlagen dieses Typs ausmachen wird. Dort hingegen werden die Anlagen nicht an Land stehen, sondern es handelt sich um einen Offshorepark, welcher in Binnengewässer gesetzt wird. Durch immer leistungsstärkere Windräder wird nicht nur Anteil an Regenerativer Energie größer, sondern zugleich kann die Anzahl an Anlagen gesenkt werden, was viele Menschen als Entlastung für die Optik der Landschaft sehen. Einen interessanten Artikel dazu hat auch Focus geschrieben.

21. März 2011

Mit Gas oder Strom kochen

Filed under: Allgemein,Arten der Energiegewinnung — Max @ 12:46  Tagged

Schon seit langer Zeit steht das Kochen mit Gas dem mit Strom gegenüber. Hier soll es um die Unterschiede gehen, welche mit Gas oder Strom zu kochen mit sich bringen.

Vorteile von Gas oder Strom beim Kochen

Auch wenn man beim Gaspreisvergleich feststellt, dass Gas, besonders in den vergangenen Jahren, einen starken Kostenanstieg verbucht hat, schneidet das Gas im Vergleich zum Strom beim Kochen dennoch besser ab. Der Bedarf ist sehr gering und besonders leidenschaftliche Köche schwören auf Gas wegen der sofortigen und absolut präzisen Regulierung der Temperatur, wodurch es sich erheblich besser arbeiten lässt.

Der Nachteil vom Gas gegenüber dem Strom beim Kochen

Neben dem Gaspreisvergleich, welcher erkennen lässt, dass es sich dabei um einen Rohstoff handelt, welche derzeit preislich keine Freude machen, auch wenn das Gas derzeit dennoch preiswerter ist als Strom beim Kochen, ist ein weiterer Nachteil natürlich die Versorgung. Der überwiegende Teil derjenigen Menschen, welche mit Gas kochen, nutzen Erdgas, für welches ein Leitungssystem benötigt wird. Dieses Netz ist besonders in den Städten in Europa weit verbreitet, jedoch meist nicht auf dem Land. Dort hat man, möchte man mit Gas kochen, die Möglichkeit auf Flüssiggas auszuweichen, welches in Tanks gelagert wird. Dies macht natürlich aber nur dann Sinn, wenn mit dem Flüssiggas auch geheizt wird, da sich ansonsten der Installationsaufwand kaum rechnet und außerdem Flüssiggas auch teurer ist, wenn miteinhergehend auch eine höhere Heizleistung besitzt.

Die Preise vergleichen beim Kochen mit Gas

Wenn man mit Gas kocht lohnt sich der Gaspreisvergleich auf jeden Fall. Die Anbieter variieren bei den Kosten teilweise deutlich, sodass sich ein regelmäßiger Gaspreisvergleich und gegebenenfalls auch gelegentliches Wechseln schnell lohnt. Weitere Infos zum Thema hat die Rhein-Zeitung zu bieten.

14. März 2011

Solaranlagen installieren | So läuft es ab

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 17:02  Tagged

Beim Solaranlage installieren muss man zwischen einer thermischen Solaranlage und einer Photovoltaikanlage unterscheiden. Während die Anbringung der Module und Kollektoren noch in etwa gleich verläuft, unterscheidet sich der Rest der Installation erheblich.

Möglichkeiten beim Solaranlage installieren

Die Möglichkeiten der Montage einer Solaranlage unterscheiden sich in erster Linie zwischen der Indach- und der Aufdachmontage. Dies sind im Privatbereich, wo die Module in den meisten Fällen auf dem Dach angebracht werden, die üblichen Methoden, welche auch am weitesten verbreitet sind. Während sich die thermischen Anlagen bei den Elementen zwischen Flach- und Röhrenkollektoren unterscheiden ist bei einer Photovoltaikanlage für die Montage von Bedeutung, ob es sich um eine netzgekoppelte oder eine Inselanlage handelt.

Die Solaranlage selbst oder vom Profi installieren lassen

Grundsätzlich kann die Montage von thermische Solaranlagen komplett selbst erfolgen, während bei Photovoltaikanlagen, besonders beim Netzanschluss, ein Fachmann kaum umgänglich ist. In jedem Fall muss aber das notwendige Wissen, welches bei der Selbstmontage vorhanden sein muss, sehr groß sein und man sollte sich nicht überschätzen. Besonders das Arbeiten auf dem Dach ist eigentlich immer etwas für erfahrene Profis und nicht für Heimwerker. Etwas anders sieht es wieder bei Bodenanlagen aus, deren Montage auf einem Gestell erfolgt. Allerdings ist dies im Privatbereich aus Platzgründen eher selten anzutreffen.

Mein Tipp beim Solaranlage installieren

Ich empfehle dir bei der Montage einer Solaranlage auf jeden Fall diese von einem Fachbetrieb ausführen zu lassen, denn kein Heimwerker hat die notwendige Routine um eine solche Installation selbst durchzuführen und Fehler zeigen sich gnadenlos in der Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Interessantes zur Installation findet man auch noch hier.

9. Februar 2011

Kyoto Box | Kochen mit der Sonne

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 10:20  Tagged ,

Die Kyoto Box veranschaulicht wie unglaublich einfach und kostengünstig die Nutzung der Sonnenenergie für alltägliche Zwecke sein kann und das nicht nur für den Gebrauch in Drittweltländern, sondern auch bei uns, zum Beispiel beim Camping.

Wie die Kyoto Box funktioniert

Für die Kyoto Box werden zur Solarenergiegewinnung zwei Kartonschachteln benötigt, die innen mit einer reflektierenden Folie und schwarzer Farbe ausgekleidet werden, und Plexiglas als Abdeckung, damit die erzeugte Hitze im Inneren nicht wieder verloren geht. Das Resultat dieser Komponenten ist die Kyoto Box, die eine Mischung aus Backofen und Herd ist und mit der Wasser gekocht und somit auch Gemüse, Reis und zahlreiche weitere Spiesen zubereitet werden können. Unglaublich einfach, aber man muss eben erst einmal auf die Idee kommen.

Der Gewinn durch die Kyoto Box

Die Box kann als Entwicklungshelfer angesehen werden und dient dem Zweck der Entlastung der Frauen, von denen Millionen täglich mehr als die Hälfte des Tages mit der Brennstoffbeschaffung, für die Zubereitung des Essens für ihre Familien, beschäftigt sind und dabei nicht nur Unmengen an Zeit benötigen, sondern dabei regelmäßig Übergriffen und Tierattacken ausgesetzt sind. Die Kyoto Box wurde vom Norweger Jon Böhmer mit dem Unternehmen Kyoto Energy in mehrjähriger Arbeit ausgereift und sämtliche Komponenten für die Kyoto Box kosten zusammen nicht einmal 5 Euro.

Anerkennung für die Entwicklung der Kyoto Box

Für zwei Milliarden Menschen, die weltweit mit selbst gesammeltem Holz feuern, ist die Kyoto Box die perfekte und wesentlich komfortablere Alternative, die außerdem eine große Menge an CO2 durch weniger verbranntes Holz einspart. Dafür wurde die Erfindung vom “Forum for the Future” 2009 ausgezeichnet und mit 75.000 Dollar belohnt. Und trotzdem bleibt die Frage bestehen, ob die Box jemals wirklich flächendeckend zum Einsatz kommen wird, da bekanntlich zwischen den Möglichkeiten und deren Umsetzung oft Welten liegen und angenommene 500 Millionen mal 5 Euro müssen auch erst einmal aufgebracht werden. Ein Video darüber, wie die Box funktioniert, findest du hier .

26. Januar 2011

Pelletheizungen | Auf die praktische Art mit Holz heizen

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 10:10  Tagged

Kein eigenhändiges Befüllen mit Holz, im Vergleich zum Holzvergaserkessel, das ist der Vorteil von Pelletheizungen, aber es gibt noch einige weitere.

Warum Pelletheizungen?

Pelletheizungen bedienen sich Pellets zur Energiegewinnung, welche aus gepresstem Sägemehl bestehen, also einem regenerativen Rohstoff und genau das ist auch das Gute daran. Grundsätzlich muss zwischen einer Pelletheizung als Zentralheizung oder einem im Wohnraum befindlichen Ofen unterschieden werden, welcher jedoch mittels eines Wasserkreislaufs ebenfalls weitere Räume beheizen kann. Die Zentralheizung, meist mit einem eigenen Vorratsraum oder einem Speicherbehälter versehen, hat den Vorteil, dass man sich nicht mit dem Zuführen des Brennstoffs beschäftigen muss, also genau denselben Komfort wie bei einer Gas- oder Ölheizung hat.

Wie das Heizen mit Holz bei Pelletheizungen funktioniert

Über eine Förderschnecke wird der Brennstoff immer dann nachgeschoben, wenn es erforderlich ist und so kann permanent der benötigte Wärmebedarf gedeckt werden. Wichtig bei Pelletheizungen ist dabei aber, dass sie optimal eingestellt sind und auch die Bewohner mit Bedacht agieren, da Pelletheizungen, wie jede andere Heizung auch, ihre Wirtschaftlichkeit nur dann voll ausnutzen können, wenn sie längere Heiz- und Ruhephasen haben und nicht ständig neu anfeuern müssen. Die Pellets können entweder in Säcken a 15 Kilogramm oder durch einen Lkw geordert werden. In der Regel werden auf diese Weise Mengen zwischen 2 und 10 Tonnen bezogen und der Lkw kann die Pellets per Schlauch direkt in den Speicher befördern.

Was das Heizen mit Holz bei Pelletheizungen kostet

Abhängig davon, ob man die Pelletheizung selbst installiert und von der Art des Kessels, des Zubehörs und des Herstellers bewegen sich solche Zentralheizungssysteme zwischen 5.000 und 20.000 Euro, wobei unter gewissen Bedingungen noch Fördergelder bezogen werden können. Einen interessanten Artikel gibt es auch hier nachzulesen.

17. Januar 2011

Private Windkraftanlagen | Es muss nicht immer im großen Stil sein

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 12:01  Tagged

Neben der Gewinnung solarer Energie ist auch die Windkraft eine äußerst lukrative und interessante Investitionsmöglichkeit in die Zukunft der regenerativen Energie. Aber es muss nicht immer ein großer Windpark sein, an dem man sich zum Beispiel beteiligt, auch die private Windkraftanlage ist eine interessante Option.

Wann macht eine private Windkraftanlage Sinn?

Besonders in Gebieten, in denen oft der Wind weht, muss auf jeden Fall beim Gedanke an den Einsatz von regenerativen Techniken zur Energiegewinnung auch an eine Windkraftanlage gedacht und genau verglichen werden, ob diese zum Beispiel einer Photovoltaikanlage vom Ertrag her nicht überlegen ist. Private Windkraftanlagen eignen sich dabei bei weitem nicht nur für den Einsatz in Meernähe, wo oft starke und somit ertragreiche Winde wehen, sondern auch an exponierten Lagen oder einfach windreichen Gegenden ist ihr Einsatz zu prüfen.

Die Leistungen privater Windkraftanlagen

Kleine private Windkraftanlagen beginnen schon bei Leistungen von etwa 250 Watt und große Anlagen reichen bis etwa 6 Kilowatt. Eine private Windkraftanlage als kleines Kraftwerk mit einer Leistung von etwa 5,5 Kilowatt kann, abhängig vom Standort, zwischen 3.000 und 8.000 Kilowattstunden pro Jahr leisten, sodass es sich lohnen kann die überschüssige Energie der privaten Windkraftanlage ins öffentliche Netz gegen entsprechende Vergütungen einzuspeisen. Dabei ist aber auch zu bedenken, dass eine solche Anlage bereits einen Rotordurchmesser von etwa 6,5 Metern und eine Masthöhe zwischen 10 und 15 Metern besitzt.

Anschaffungskosten einer privaten Windkraftanlage

Die Preise für eine eigene private Windkraftanlage hängen natürlich von deren Größe und dem Hersteller ab. Für eine Anlage mit 5 bis 6 Kilowatt Leistung ist mit etwa 15.000 bis 20.000 Euro zu rechnen. Sogar die Bahn hat Interesse daran, ein eigenes Stromnetz für Windenergie auszubauen.

7. Januar 2011

Cougar Energiestation | Die sportliche Art der sauberen Stromerzeugung

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 10:29  Tagged

Ein Generator mit zwei Pedalen, das ist die Cougar Energiestation einmal ganz unbeschönigt ausgedrückt und die hat es wirklich in sich und das für einen noch nicht einmal unverschämten Preis.

Worum es bei der Cougar Energiestation geht

Die Cougar Energiestation ist ein Generator, der Energie speichern kann, die durch das Treten in die Pedalen erzeugt wird. Aber das ist natürlich noch nicht alles. Ausgestattet mit einem eingebauten LED-Scheinwerfer, welcher aus der Station entfernt werden kann, einer Steckdose und einem USB-Anschluss kann mit der Cougar Energiestation nahezu jedes mobile Gerät, welches Strom benötigt, betrieben werden.

Es geht auch ohne zu strampeln bei der Cougar Energiestation

Wer nicht strampeln will, der kann die Cougar Energiestation auch über einen normalen Haushaltsanschluss aufladen, genauso wie an einem Zigarettenanzünder oder alternativ mit einem kleinen Solarmodul, welches gleich mit der Station hinzu erworben werden kann. Perfekt also, wenn du einen Tag im Park oder am Strand verbringen und nicht auf Musik oder Laptop verzichten willst. Betrieben werden können mit der integrierten Batterie über den Wechselrichter Komponenten mit einem Bedarf von bis zu 100 Watt.

Bei voller Batterie reicht der Strom aus, um während vier Stunden einen CD-Player zu speisen oder 90 Minuten mit einem kleinen Fernseher fern zu sehen. Etwas grübeln lässt die Cougar Energiestation lediglich bei der Vorstellung, dass volle neun Stunden in die Pedalen getreten werden muss, um eine Volladung zu erzielen! Also sicherlich  mehr ein Scherz, anders als die Ladung über das Solarmodul.

Was die Cougar Energiestation kostet

Die Cougar Energiestation im Set mit Modul und einem Adapter für den Anschluss an einen Zigarettenanzünder ist für ungefähr 280 Euro zu bekommen. Mehr interessante Infos zu dem Freizeittool findest du auch hier.

10. Dezember 2010

Vakuumröhrenkollektoren | Die Vorteile der Röhren

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 08:13  Tagged

Ob es sich bei Kollektoren um die weitverbreiteten Flachelemente handelt oder um Vakuumröhrenkollektoren lässt sich sofort an der unterschiedlichen Form erkennen. Wo jedoch liegen die Unterschiede zwischen den beiden Bauformen und warum sieht man die Röhrenausführung nur verhältnismäßig selten?

Die Energiegewinnung mit den Vakuumröhrenkollektoren

Grundsätzlich funktionieren auch Vakuumröhrenkollektoren auf die selbe Art und Wiese wie ihre flachen Brüder. Über Absorberbleche wird die Sonnenenergie aufgefangen und zur weiteren Nutzung an eine Trägerflüssigkeit abgegeben.
Der entscheidende Unterschied liegt jedoch bei den Vakuumröhrenkollektoren im Inhalt der röhrenförmigen Stränge auf den Elementen, nämlich, wie es der Name schon besagt, dem Vakuum. Denn dieses ist ein hervorragender Wärmeisolator, sodass wesentlich weniger von der gewonnenen Wärme wieder an die Außenluft verloren geht, was insbesondere an kühleren Tagen einen stattlichen Verlust bedeuten kann.

Die Bauarten von Vakuumröhrenkollektoren

Unterschieden bei den Vakuumröhrenkollektoren wird zwischen Heat-Pipes und direkt durchströmten Röhren. Bei der erstgenannten Funktionsweise wird die Röhre ständig von Alkohol oder Wasser durchflossen, welches verdampft. Der Dampf kondensiert und gelangt über einen Kondensator wieder zurück. Dieses System benötigt eine Montageneigung von 25 Prozent.
Die direkt durchflossenen Vakuumröhrenkollektoren verfügen über ein weiteres Rohr innerhalb der Röhre, worin die Flüssigkeit zirkuliert. Dieses System kann auch ohne Neigung angebracht werden.

Nachteil gegen Vorteil bei den Vakuumröhrenkollektoren

Nachteilig, und wohl auch der Grund für die geringere Verbreitung, ist der Preis der Vakuumröhrenkollektoren, die ein Stück schwerer ins Budget fällt als flache Kollektoren. Ob sich dieser finanzielle Mehraufwand rechtfertigt angesichts des Vorteils, dass eine deutlich höhere Temperatur dadurch gewonnen werden kann, muss auf die jeweiligen Anforderungen ausgerechnet werden.

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