Initiative für die Solarenergie

13. Juli 2011

Logitech Wireless Solar Keyboard K750 | Die Tastatur ohne Akku und Netzkabel

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 15:56  Tagged ,

Kabellose Tastaturen sind kein neuer Schuh mehr und stehen schon auf unzähligen Schreibtischen vor den Bildschirmen. Aber deutlich öfters als erwünscht gibt es dabei Ärger mit ständig leeren Akkus. Mit dem Logitech Wireless Solar Keyboard K750 ist damit Schluss.

Wie das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 funktioniert

Grundsätzlich unterscheidet sich das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 nur in einem Punkt von anderen Tastaturen, nämlich darin, dass es weder Stromanschluss noch Batterien für den Betrieb benötigt, sondern die Energie über Solarzellen bezieht, die am oberen Rand eingebaut sind. Eine Vollladung hält satte 3 Monate, sodass nicht so schnell der Saft ausgeht.

Das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 mit bescheidenen Maßen

Bemerkenswert am Logitech Wireless Solar Keyboard K750 ist auch seine Höhe von gerade einmal 8 Millimetern. Die Tastatur nutzt also nicht nur die kostenlose und umweltfreundliche Solarenergie oder schnappt sich etwas Abfall von der Tischlampe, sondern ist auch noch stylish und von vorteilhafter Größe. Hinzu gesellt sich auch noch ein Gewicht von 1,1 Kilogramm zusammen mit der Verpackung. Einzig der glänzende Rahmen dürfte einen gewissen Nachteil in puncto Fingerabdrücke sein. Wenn du dich also an diesen störst, dann solltest du dir das gute Stück vielleicht vor dem Kauf live ansehen. Ein besonderes Tool ist Logitech Solar App, mit welchem du jederzeit überprüfen kannst, wie viel Energie die Tastatur noch hat und wie viel sie gerade aufnimmt. So kannst du zum Beispiel testen, ob deine Schreibtischlampe ausreichend Licht spendet, um die Tastatur aufzuladen.

Was das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 kostet

Zwischen etwa 58 und 80 Euro inklusive Versandkosten musst du für das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 rechnen, abhängig vom Anbieter. Mehr dazu gibt es noch hier.

1. Juni 2011

Renovatio in Rumänien | Geplante Großanlage

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 07:23  Tagged

Das auf der griechischen Insel Zypern beheimatete Solarunternehmen Renovatio plant in Rumänien ein solares Großprojekt. Das südosteuropäische Land bietet in weiten Landesteilen Sonne satt und eignet sich somit hervorragend für eine solare Expansion.

Das Projekt von Renovatio in Rumänien

Bei der von Renovatio in Rumänien geplanten Anlage soll eine Gesamtleistung von 55 Megawatt erzielt werden, also alles andere als eine kleine Angelegenheit. Bis 2013 soll sogar eine Leistung von 75 Megawatt durch Anlagen von dem Unternehmen angezielt werden.

Renovatio in Rumänien alleine am Werk

Renovatio ist in Rumänien derzeit das einzige Unternehmen an der dortigen Strombörse, welches Solarstrom anbietet. Gegenwärtig wird dieses Angebot durch eine Anlage in Singureni im Bezirk Giurgiu mit einer Leistung von 1 Megawatt gedeckt, welche eben erst vor einigen Monaten fertiggestellt wurde. Eingesetzt werden hauseigene Module, die neben Rumänien auch den Markt in Polen, Italien, Portugal und Bulgarien beliefern. Neben der bestehenden und geplanten Anlage befinden sich auch noch zwei Windkraftanlagen mit Leistungen von 90 und 138 Megawatt von Renovatio in Bauvorbereitung.

Renovatio wartet in Rumänien ausstehendes Gesetz ab

Derzeit wartet jedoch Renovatio in Rumänien noch auf den Abschluss des Gesetzes für die Förderung von regenerativen Energien. Das rumänische System zur Vergütung wird mittels Zertifikaten funktionieren, welche pro eingespeistes Megawatt Strom an die Erzeuger vergeben werden und wie Wertpapiere gehandelt werden können. Jedes dieser Zertifikate wird einen Wert von 27 bis 55 Euro haben und pro Megwatt Strom werden wohl etwa sechs Stück ausgegeben werden. Gehandelt werden diese Zertifikate dann an einer eigens hierfür erschaffenen Börse. Das Prinzip ist demjenigen in Polen sehr ähnlich. Einen interessanten Artikel über Solares aus Rumänien findest du auch hier.

25. Mai 2011

Der Weltklimarat und seine Erkenntnis für das Jahr 2050

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 09:23  Tagged

Manch einer mag die Nachricht schon vernommen haben, dass der Weltklimarat IPCC für das Jahr 2050 die Möglichkeit prophezeit 77 Prozent des gesamten Energiebedarfs der Menschheit aus regenerativen Energiequellen zu beziehen.

Was gemäß Weltklimarat dafür notwendig ist

Um dieses Ziel zu erreichen, beziehungsweise die Möglichkeiten dafür optimal ausnutzen zu können, sind nach der Meinung des Weltklimarates und dessen 900 Seiten schweren Studie, welche in Abu Dhabi vorgestellt wurde, stabile politische Verhältnisse und vor allem aber auch ständige hohe Investitionen in diesem Bereich erforderlich. Um einen anschaulichen Vergleich darzustellen, wie unbedeutend die regenerativen Energiequellen nach wie vor sind, auch wenn sie in den Medien dauerpräsent sein mögen, will ich die gegenwärtige Zahl von 85 Prozent nennen, welche den Anteil am Gesamtenergiebedarf beschreibt, welcher weltweit aus Öl , Gas und Kohle gedeckt wird. Die Kernenergie macht dabei am Gesamtanteil gerade einmal 2 Prozent aus.

Gegenwart der regenerativen Energie laut Weltklimarat

Nach der Studie vom Weltklimarat wird gegenwärtig lediglich 13 Prozent des Energiebedarfs für Strom, Klima und Mobilität aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Außerdem macht auch dabei noch die Hälfte die Verbrennung von Holz und Dung aus, welche ebenfalls, wenn auch deutlich weniger, CO2 und andere Schadstoffe freisetzt. Es folgen Hackschnitzel und Biotreibstoffe mit 4 Prozent, Wasserkraft mit 2,3 Prozent und Windkraft mit 0,2 Prozent. Das traurige Schlusslicht stellen die Erdwärmegewinnung und die Solarenergie. Ein bedenkliches Fazit also und ich zweifle die Umsetzung der vom Klimarat prognostizierten Möglichkeiten für das Jahr 2050 massiv, besonders da der Energiehunger weit schneller vonstatten geht, denn der Bau von regenerativen Kraftwerken.

Vorteilhafte Entwicklung nach Weltklimarat

Positiv sei, gemäß dem Weltklimarat, die schnelle Entwicklung erneuerbaren Energietechniken (aktuell 77 Prozent mehr) und deren ständiger Preisfall zu bewerten, da sich diese positiv auf einen flächendeckenderen Einsatz auswirken.

27. April 2011

Solarbetrug in Spanien | Der Beschiss mit der Einspeisevergütung

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 10:50  Tagged ,

Schon öfters war von Solarbetrug in Spanien zu hören, aber auch in anderen südlichen Ländern kam es schon dazu. Hier erfährst du wie genau sich die Betreiber mehr Einspeisevergütungen erschleichen.

Neues und altes zum Solarbetrug in Spanien

Gerade eben wurde von der spanischen Energiekommission öffentlich bekannt gegeben, dass satte 350 PV-Anlagen in Spanien zumindest vorübergehend keine Einspeiseförderung mehr erhalten, da es sich wohl dabei um weitere Fälle von Solarbetrug in Spanien handelt. Anlass für diese Maßnahme war, dass die Betreiber besagter Anlagen keine verlangten Nachweise über die genaue Art der Erzeugung vorlegen konnten. Von mehr als 9.000 Anlagen in Spanien, welche überprüft wurden, erhielten 1.000 eine Nachprüfung, wobei eben die besagten 350 Anlagen aus der Einspeisevergütung ausgeschlossen wurden.

Wie der Solarbetrug in Spanien abläuft

Schon öfters wurde von Solarbetrug in Spanien im Zusammenhang mit Photovoltaik in den vergangenen Jahren berichtet, aber auch in anderen Ländern gibt es solche Fälle. Wie es in den eben bekannt gewordenen Sperrfällen ist, weiß ich nicht, aber der wohl beliebteste und auch schon in der Vergangenheit zur Anwendung gekommene Trick beim Betrug um die Einspeisevergütungen ist, dass mit Dieselgeneratoren gearbeitet wird. Die Dieselgeneratoren werden dann vorzugsweise in der Nacht zugeschaltet um die geringe Ausbeute in der Dunkelheit zu überbrücken, teilweise liefen die Generatoren jedoch auch tagsüber, um die Kilowattstundenanzahl nach oben zu drücken.

Zukünftige Fälle von Solarbetrug in Spanien

In Zukunft werden Fälle von Solarbetrug in Spanien jedoch wohl seltener werden und schneller auffliegen, da die zuständigen Behörden ein besonders großes Auge auf diese betrügerische Erschleichung der Einspeisevergütung geworfen haben.

2. März 2011

Intersolar 2011 | Die Sonnenenergiemesse vom 8. bis 10. Juni 2011 in München

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 10:12  Tagged

Die Intersolar 2011, bei hoffentlich sommerlichem Wetter, wird wieder eines der Messehighlights in diesem Jahr. Die Messe besticht nicht nur durch technische Neuerungen, sondern auch durch ihre immense Größe.

Solaranlagen soweit das Auge reicht auf der Intersolar 2011

Auf einer Fläche von 16,5 Hektaren werden sich auf der Intersolar 2011 etwa 2.000 Aussteller einfinden und mehr als 80.000 Besucher werden sich auf die Neuigkeiten aus dem Solarbereich stürzen. Damit zählt die Messe zu den ganz großen. Veranstalter der Intersolar 2011 ist Solar Promotion, welche Messen aus dem Bereich der Regenerativen Energie an zahlreichen Standorten in der Welt organisiert.

Die Sonderschau auf der Intersolar 2011

Die diesjährige Sonderschau wird vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. dargeboten. Es handelt sich dabei um die Vorstellung von Techniken und Produkten zur Stromerzeugung in Regionen, welche sich fernab eines öffentlichen Stromnetzes befinden. Dies betrifft vor allem Entwicklungsländer, wofür die Schau auch ausgelegt ist. Wenn du dich näher informieren möchtest, dann wirst du in Halle B5 am Stand B5.430 fündig.

Vor der Intersolar 2011

Wenn du nur einen Tag die Messe besuchst, dann empfehle ich dir vorweg das Programm zu studieren und dir einen groben Plan darüber zu machen, was du auf jeden Fall sehen, beziehungsweise, welche Stände du unbedingt besuchen möchtest. Da die Messe so groß ist, wird es ansonsten schwierig nicht individuell interessantes zu verpassen.

Adresse Intersolar 2011

  • Neue Messe München
  • Messegelände
  • 81823 München
  • Website

Öffnungszeiten Intersolar 2011

  • 8. und 9. Juni 2011 von 9 bis 18 Uhr
  • 10. Juni 2011 von 9 bis 17 Uhr

Eintrittspreise Intersolar 2011

  • Tageskarte online 18 Euro
  • Dauerkarte online 35 Euro
  • Tageskarte 28 Euro
  • Dauerkarte 45 Euro

16. Februar 2011

Fördersenkung | Es herrscht noch Uneinigkeit

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 20:51  Tagged

Zwischen der Solarbranche und der Regierung wird immer noch über eine Fördersenkung für die Vergütung von eingespeistem Solarstrom, welche in der Mitte dieses Jahres stattfinden soll, debattiert.

Worum es bei der Fördersenkung geht

Einst war geplant, dass die Fördersenkung für durch Solaranlagen ins öffentliche Netz eingespeisten Strom erst 2012 einsetzen sollte. Diese will die Bundesregierung jetzt aber schon zum 1. Juli 2011 einführen. Verständlicherweise ruft die Änderung durch die Fördersenkung bei potenziellen Neubauern von Anlagen aller Größen keine Freude hervor, allerdings kann die Senkung als gerechtfertigt erachten werden, da auch die Investitionskosten durch den stark expandierenden Markt und großer Konkurrenzdruck immer weiter sinken.

Die Branchenwünsche bei der Fördersenkung

Der Vorschlag der Solarbranche sieht so aus, dass sich diese bei einem Anlagenneubau mit einer Gesamtleistung von mehr als 3,5 Gigawatt eine Fördersenkung von 3 Prozent wünscht. Jedes weitere Gigawatt soll dann 3 Prozent mehr Fördersenkung bewirken, jedoch insgesamt nicht mehr als 12 Prozent. Grund für die harzenden Verhandlungen ist, dass die Regierung dies anders sieht und beispielsweise bei einer Neubauquote von mehr als 7,5 Prozent eine Senkung von weiteren 3 Prozent sehen möchte.

Unterschiedliche Meinungen zur Fördersenkung auch in der Regierung

Auch innerhalb der Regierung herrscht jedoch Unstimmigkeit bezüglich der Fördersenkung, wie hier nachzulesen ist. So will die wirtschaftspolitische Fraktion schon seit langer Zeit eine Limite bezüglich den allgemeinen Neubauten von Solaranlagen, woraus ganz deutlich die eigenen wirtschaftlichen Interessen aus konventionellen Energiebetrieben sprechen. Auch der Solarverband sieht darin nur noch eine Bremsung der Investitionen in die Regenerative Energie.

13. Dezember 2010

Solarmodule giftig | Die dunkle Seite der grünen Branche

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 08:21  Tagged

Die Solarbranche geizt nicht damit sich mit Umweltfreundlichkeit zu schmücken und damit zu locken die totalitäre Lösung gegen den Klimawandel und die Energieprobleme in der Tasche zu haben und das funktioniert auch hervorragend. Doch Solarmodule können, unter gewissen Bedingungen, extrem giftig sein.

Wann die Solarmodule giftig sind

Ja es gibt sie, die Solarmodule die hoch giftig sind und trotzdem nicht dem Zweck der regenerativen Energie wiedersprechen. Führer unter den Inhaltsstoffen in den Solarmodulen die giftig sind ist Cadmiumtellurid. Cadmiumtellurid hat den Vorteil, dass es billiger ist als Silizium. Es wird überwiegend bei Dünnschicht-, aber auch bei anderen Modulen von gewissen Herstellern als Absorbermaterial eingesetzt, erfüllt also einen existenziellen Auftrag innerhalb des Moduls.

Die Schädigungen durch Solarmodule die giftig sind

Cadmiumtellurid verursacht beim Einatmen des Feinstaubes schwere Schäden der Lunge und Atemwege. Bei Tests an solchen Solarmodulen, die giftig sind und verbrannt wurden, wie es bei einem Hausbrand vorkommen kann, waren die Schadstoffwerte immens hoch und toxisch.

Augen auf beim Kauf von Solarmodulen die giftig sind

Gekennzeichnet sind Solarmodule die giftig sind, beziehungsweise Cadmiumtellurid enthalten, mit dem Kürzel CdTe. Darauf kannst du als Käufer achten und das lege ich dir auch nahe, denn nicht nur im Falle eines Brandes stellen solche Stoffe eine Gefahr für den Menschen und die Umwelt dar.
Solarmodule, die giftig sind, werden zum Beispiel von First Solar, aber auch vielen anderen Anbietern verkauft. Dabei spielt weder die Herkunft noch die Größe des Konzerns eine Rolle, sondern es liegt alleine in der ökologischen Verantwortung eines Herstellers, welches Material er verwendet und wie er Gefahren einschätzt.

6. Dezember 2010

Selbstregenerierende Solarzellen | Die endlos lebenden Module?

Filed under: Arten der Energiegewinnung,Neuigkeiten — Max @ 10:40  Tagged

Das bekannte Problem von Modulen ist, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben und danach ihre Erträge einbrechen. Mit selbstregenerierenden Solarzellen könnte sich das jetzt ändern.

Mit einem Molekül zu selbstregenerierenden Solarzellen

US-Amerikanische Wissenschaftler vom M.I.T. haben bei Forschungen bezüglich selbstregenerierenden Solarzellen ein Molekül ausgearbeitet, welches fähig ist, ähnlich wie bei der pflanzlichen Photosynthese, das Sonnenlicht aufzunehmen und sich dabei selbst zu erneuern. Die Entwicklung der Moleküle wird als möglicher Durchbruch für die zukünftige Entwicklung von selbstregenerierenden Solarzellen für die solare Stromgewinnung angesehen.

Die Idee zu den selbstregenerierenden Solarzellen

Diese kam dem Leiter des Projektes Michael Strano beim Lesen eines Biologiebuches, bei dem es um die Funktion der zellulären Selbstregenerierung ging, welche sich auch als Lösung des Problems von der Alterung von Modulen und somit zur Entwicklung von selbstregenerierenden Solarzellen anbietet.

Selbstregenerierende Solarzellen erst im Laborstadium

Die zur potenziellen Herstellung von selbstregenerierenden Solarzellen von den Wissenschaftlern entwickelten Moleküle wandeln das Sonnenlicht in Strom um und regenerieren sich, jedoch nur unter dem Einfluss einer gewissen Flüssigkeit, immer wieder selbst. Dies gelang jedoch bis anhin nur im Labor, sodass bis zur Realisierung von  selbstregenerierenden Solarzellen noch einige Zeit vergehen dürfte, wobei ich darin doch ein realistischer Lösungsansatz erkennen kann.

Dies besonders auch deshalb, weil durch dieses Verfahren ungefähr die doppelte Menge an Solarstrom gewonnen werden könnte, als dies gegenwärtige Techniken vermögen. Ein Problem ist derzeit aber noch, dass dieser Effekt bis anhin nur in sehr kleinem Rahmen im Labor gelang. Ziel des Teams wird es in der kommenden Zeit sein, die Dichte der Moleküle innerhalb der Flüssigkeit zu erhöhen, um eine größere Ausbeute an Energie zu erreichen.

3. November 2010

Kaco Wechselrichter | Markenqualität aus Deutschland

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 07:29  Tagged

Kaco stellt Wechselrichter am Stammsitz in Neckarsulm her und diese in allen möglichen Bereichen, wobei der Löwenanteil der Produktion die Geräte für die Stromumwandlung im PV-Bereich ausmachen.

Das Unternehmen Kaco und die Wechselrichter

Die Kaco Wechselrichter werden von weltweit 500 Angestellten gefertigt, wobei sich Zweigstellen in Südkorea, Griechenland und den USA wiederfinden.
Ein Meilenstein in der Geschichte der Kaco Wechselrichter lag 1999 in der Markteinführung eines der ersten Netzeinspeisegeräte ohne Trafo für Solaranlagen.

Die Netzmodelle bei den Kaco Wechselrichtern

Bei den netzgebundenen Kaco Wechselrichtern beginnt das Angebot mit den kleinen, trafolosen Stringwechselrichtern Powador 2500xi bis 5000xi. Durch den fehlenden Trafo werden höhere Wirkungsgrade erreicht und das größte Modell 5000xi erbringt Leistungen bis 6,8 Kilowatt. Für noch mehr Power gibt es die Modelle 6400xi bis 8000xi. Es folgen die galvanisch getrennten Stringwechselrichter 2002 bis 5002 mit 2 bis 6 Kilowatt Leistung.

Ohne Trafos geht es bei den Kaco Wechselrichtern weiter mit den Drehstromgeräten, die für größere Anlagen ausgelegt sind und gekoppelt Anlagen bis zu 1 Megawatt Gesamtleistung bewirtschaften können. Auch hierbei gibt es galvanisch getrennte Ausführungen namens 14.0 TR3 bis zur grössten 18.0 TR3. Der Zentralwechselrichter rundet das Angebot ab, nennt sich Powador XP Serie und kann Kraftwerke bis zu 10 Megawatt bedienen.

Auch fernab gibt es die Kaco Wechselrichter

Kaco Wechselrichter finden auch in Inselanlagen ihren Einsatz, dabei gibt es die Modelle KI 250 bis 2000 oder die Kompaktversorgungseinheit reCUBE. Beim reCUBE handelt es sich um eine schlüsselfertige Anlage mit Modulen und optional einem ergänzenden Windrad, wobei die Basis ein Container ist, der auch die gesamte Technik beinhaltet. Die Anlage ist je nach Kosten innerhalb weniger Stunden platziert, montiert und funktionsbereit. Nur der Knopf am Fernseher muss dann noch selbst gedrückt werden.

15. Oktober 2010

Solarkocher, es geht auch ohne Gas und Strom

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 07:20  Tagged ,

Täglich essen wir alle Speisen, die auf einem Herd gekocht worden sind und dafür werden weltweit gesehen sehr große Mengen an Energie benötigt. Besonders in den sonnenreichen Regionen der Welt könnte der Solarkocher eine maßgebliche Wende für die Nahrungsverarbeitung und somit auch die Umwelt bedeuten.

Was sich mit dem Solarkocher ändern kann

Zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen auf der Welt erwärmen ihre Nahrungsmittel durch Holz oder getrocknete biologische Substanzen wie zum Beispiel Rinderdung. Für die Beschaffung oder Erzeugung dieser Brennstoffe benötigen sie jeden Tag eine Menge Zeit und außerdem werden auch bei der Verbrennung von diesen Brennstoffen für die Umwelt schädliche Abgase freigesetzt.
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