Netzeinspeisegerät, oder der Wechselrichter
Was in aller Munde immer als Wechselrichter bezeichnet wird, heißt eigentlich bei Photovoltaikanlagen Netzeinspeisegerät, da sich ein Wechselrichter auch in zahlreichen anderen Bereichen wiederfindet und nicht spezifisch auf Solaranlagen bezieht. Ich wollte natürlich mehr darüber wissen.
Foto: Netzeinspeisegerä t © Flickr – Wayne National Forest
Die Funktionsweise von einem Netzeinspeisegerät
Das Netzeinspeisegerät, oder eben der Wechselrichter im Volksmund, dient zur Umwandlung des von den Modulen einer PV-Anlage gewonnen Gleichstroms in den netzüblichen Wechselstrom. Das Gerät ermöglicht also erst den netzgekoppelten Einsatz einer Photovoltaik-Anlage.
Weiterführende Aufgaben von Netzeinspeisegeräten
Neben der Umwandlung des erzeugten Stroms wird auch der Netzanschluss der Solaranlage auf seine Funktionsfähigkeit hin überwacht. Im Falle des Zusammenbruchs oder sonstiger Störungen vom öffentlichen Stromnetz entkoppelt das Netzeinspeisegerät die Anlage sofort von diesem, nicht zuletzt zum Schutz vor Beschädigungen der Anlage.
So wird also vom Netzeinspeisegerät permanent die Spannung- und die Frequenz überwacht. Weiterführend erfasst und speichert das Gerät sämtliche Daten der Anlage ab. Dies umfasst auch Fehlermeldungen. Bei der gegenwärtigen Technik der Geräte lassen sich diese Daten in der Regel über einen kleinen Bildschirm bequem abrufen und anzeigen.
Die Hersteller von Netzeinspeisegeräten
Nicht ganz so zahlreich wie die Hersteller im Bereich von Modulen und anderen Anlagenkomponenten sind diese im Bereich der Netzeinspeisegeräte vertreten. Die Mehrzahl der Produzenten solcher Geräte beschäftigen sich jedoch auch mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Solarmodulen. Namhafte Hersteller sind SMA, Fronius und Schüco, um nur einige zu nennen.
Wer vor der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage und somit auch der Auswahl eines Netzeinspeisegerätes steht, der sollte sich genau über die Preise informieren, da diese auf jeden Fall von Hersteller zu Hersteller auch innerhalb derselben Leistungsklasse ordentlich variieren können.
