Solarhandys, die Sonnenergie auch bei der Mobilkommunikation nutzen
Solarenergie ist das stärkste Streckenpferd bei der regenerativen Energie und dies kommt nicht zuletzt daher, dass die Technik sich auch im privaten Umfeld relativ kostengünstig und vor allem sehr effizient einsetzen lässt. Warum also nicht auch Solarhandys stärker in den Alltagsgebrauch einbringen?
Vorteile Solarhandys
Die Vorteile von Solarhandys liegen auf der Hand: Sie können jederzeit geladen werden, auch wenn man in der Straßenbahn oder bei einem Termin ist, wodurch keine Stromknappheit mehr wie bei einer Batterie entstehen kann. Außerdem spart man dadurch bares Geld, weil keine Stromkosten für die Aufladung anfallen, und tut somit mit dem Solarhandy auch der Umwelt etwas Gutes, da der Strom aus der Steckdose noch immer zum allergrößten Teil „schmutzig“ ist.
Wie funktioniert ein Solarhandy?
Wie bis anhin gewohnte Handys besitzt ein Solarhandy ebenfalls einen Akku, welcher jedoch über eine Solarzelle außen am Gehäuse gespeist wird. Einige Minuten Ladung durch Sonneinstrahlung reicht dabei für eine Nutzungsdauer von etwa 10 Minuten aus. Soll das Solarhandy gänzlich aufgeladen werden, so sind schon einige Stunden unter ausreichendem Lichteinfluss notwendig.
Ebenfalls gibt es Handy-Tools, wie Taschen mit Solarzellen, welche mehr Leistung erzielen und auch bereits bei minimalem Lichteinfall eine Aufladung ermöglichen. Diese sind jedoch noch sehr teuer. Sicher aber wird es nicht lange dauern, bis die Technik für die Handys soweit ausgereift ist, dass sie Standard ist, wie es beispielsweise in Kenia bereits der Fall ist.
Wer bietet das Solarhandy an?
Angeboten werden Solarhandys derzeit noch nicht in marktdominierendem Ausmaß, aber Hersteller wie LG oder Samsung haben bereits Geräte auf dem Markt und ich bin mir sicher, dass solche Geräte in der Zukunft einen fixen Bestandteil einnehmen werden.