Solarpreise und die Änderung bei den Fördermaßnahmen
Im März des Jahres 2010 hat das Bundeskabinett einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes zu den erneuerbaren Energien verabschiedet. Diese Änderungen schlagen sich maßgeblich auf die Solarpreise nieder.

Foto: Brighton Earthship Solarmodul © Flickr – Dominic´s pics
Der Wandel der Solarpreise
Besagter Beschluss tritt am 1.Juli 2010 in Kraft und bringt drastische Senkungen der Förderung mit sich. Dies hat jedoch seinen Grund, denn der Solarpreis hat sich durch das „Erwachen“ der regenerativen Energien und besonders der Solarenergie und einer immer größer werdenden Anzahl an Anbietern verändert.
Die Produkte, auch von deutschen Herstellern wie Phoenix Solar oder Solarworld, sind in der nahen Vergangenheit um bis zu 40 Prozent gesunken. Daraus resultiert auch die Anpassung des Solarpreises, aber auch noch weiterer Änderungen bringt der Beschluss mit sich.
Der Zusammenhang mit dem Volumen beim Solarpreis
Neben der allgemein zurückgehenden Förderung hängt dieser Rückgang beim Solarpreis auch nicht unbedeutend vom Ausbauvolumen ab, welches von 1.700 Megawatt auf 3.500 gesteigert wurde. Wird dieses überschritten und mehr Solaranlagen gebaut, so werden Ende 2010 pro 1.000 Megawatt 2 Prozent und im nächsten Jahr 3 Prozent Senkung der Vergütungssätze hinzukommen.
Mehr Vergütung für den Strom beim Solarpreis
Da es jedoch weiterhin nicht an Dringlichkeit zum Wandel mangelt, soll der Solarpreis andernorts wieder zum Vorteil der Neubauer ausfallen, nämlich beim Stromertrag von privaten Photovoltaikanlagen.
So sollen private Haushalte, welche über eine eigene Anlage verfügen und den Strom mitunter selbst nutzen, für das Kilowatt einen Gewinn von 8 anstelle bisheriger 3 Cent erhalten. Hier fällt also die Veränderung beim Solarpreis bezüglich der Fördergelder sehr deutlich in eine für den potenziellen Anlagenbauer positive Richtung aus.