Initiative für die Solarenergie

14. September 2011

SolarEnergy Berlin 2012 | Die Weltleitmesse für Solarenergie vom 21. bis 25. Februar 2012 in Berlin

Filed under: Allgemein — Max @ 12:12  Tagged ,

Zum 11. Mal wird die SolarEnergy Berlin 2012 stattfinden und, wenn du dich für die solare Energiegewinnung in seinen unterschiedlichen Formen interessierst oder in dieser Branche arbeitest, dann ist diese Messe unbedingt ein Muss für dich.

Wer stellt aus an der SolarEnergy Berlin 2012?

Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern über fünf Messehallen verteilt werden sich mehr als 300 Aussteller einfinden, welche aus den Bereichen Solarthermie, Photovoltaik, Biomassegewinnung wie Biogas oder Hackschnitzel, Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen stammen. Weiter wird aber auch die Windenergie und die Elektromobilität ein Thema sein, wobei Letztere auch die Bereiche Solarboote, Tankstellen, Akkus und Solarflugzeuge mit einschließt. Schon diese Fakten und die Tatsache, dass über 70.000 Besucher die Messe besuchen zeigt, dass es sich dabei um eine der größten Fachmessen weltweit handelt.

Kongresse an der SolarEnergy Berlin 2012

Neben dem Biogas-Kongress auf der Partnermesse Biogas-World findet der zwei Tage dauernde Hauptkongress zum Thema “Energetisches Sanieren von Großobjekten” statt. Gleichzeitig findet ein weiterer Kongress über die zukünftige Mobilität statt, welcher die Schwerpunkte Elektroautos und neue Verbrennungstechnologien haben wird. Interessant ist auch in diesem Jahr wieder die in der Halle 6.2a auf der Messe zu findende Wärmepumpen-Expo, wo du unbedingt hin solltest, wenn du mit dem Gedanken spielst, eine solche anzuschaffen.

Adresse SolarEnergy Berlin 2012

  • Messehallen unter dem Funkturm
  • Messedamm 22
  • 14055 Berlin
  • Website

Öffnungszeiten SolarEnergy Berlin 2012

  • Täglich von 9 bis 18 Uhr
  • Am letzten Tag nur bis 17 Uhr

Eintrittspreise SolarEnergy Berlin 2012

  • Noch nicht festgelegt

7. September 2011

Solarkraftwerk St.Antönien | Das größte Sonnenkraftwerk der Schweiz

Filed under: Allgemein,Neuigkeiten — Max @ 12:09  Tagged ,

Ein Solarkraftwerk soll St.Antönien, einem kleinen Bergdorf im Prättigau im Kanton Graubünden, neuen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und die Module werden einen besonders innovativen Standort bekommen.

Perfekte Bedingungen für das Solarkraftwerk St.Antönien

Die Idee ist so naheliegend wie genial und dennoch muss sie einem erst einmal in den Sinn kommen. Wer im auf über 1.400 Meter über Meer gelegenen schweizer Bergdorf St.Antönien ist, der sieht vor allem eines, nämlich traumhafte Alpenlandschaften, die regelrecht gespickt sind mit Lawinenschutzwällen aus Holz, primär jedoch aus Eisen. Mit der Süd-/Südostausrichtung sind sie die perfekten Rahmenbauten für die Montage von Photovoltaikanlagen.

12,5 Kilometer Lawinenwälle für das Solarkraftwerk St.Antönien

12,5 Kilometer Wallstrecken sind für das Solarkraftwerk St.Antönien, das nach seiner Umsetzung größte Sonnenkraftwerk der Schweiz, für die Bestückung mit Modulen eingeplant. Die Anlage wird eine Leistung von 3,5 Megawatt erbringen und kann somit 1.200 Haushalte mit Strom füttern, weit mehr, als das kleine Dorf mit den etwa 360 Einwohnern selbst benötigt. Die Investitionskosten für das Projekt bewegen sich im Bereich von 20 Millionen Schweizer Franken und werden sich nach 25 Jahren amortisiert haben.

Prototyp Solarkraftwerk St.Antönien

Bereits jetzt sorgt das geplante Solarkraftwerk in St.Antönien für Furore und lockt interessierte Alpengemeinden aus dem In- und Ausland an, um sich über eine allfällige Nutzung der Lawinenwälle in ihren Gemeinden zu informieren. Alleine in der Schweiz eigenen sich 200 Kilometer solcher Wälle für die Bestückung mit Modulen, die gemeinsam eine Leistung von 50 bis 60 Megawatt liefern würden. In gedanklicher Planung befinden sich auch ein Sonnenerlebnispfad und ein Besucherrestaurant, wo interessierte Besucher sich über die Anlage und natürlich auch das Dorf mit all seinen natürlichen Reizen informieren können. Interessantes mehr zum Thema auch hier.

24. August 2011

Methanhydrat | Unerschöpfliche Energie aus dem Meer?

Filed under: Arten der Energiegewinnung — Max @ 09:47  Tagged

Methanhydrat heißt eine der Möglichkeiten, wie man weiter fossile Energie nutzen kann und mit einem Trick auch gleich noch CO2 neutral. Wo liegen die Tücken der Technik?

Was ist Methanhydrat?

Bei Methanhydrat handelt es sich um Methan, welches durch die Kälte in den Tiefen der Meere an Eis gebunden ist. Es ist flockig und besitzt eine schmutzig-gelbliche Farbe. Die vorhandenen Bestände, welche sich überall um den Globus befinden, würden für den kompletten Energiebedarf der Menschheit für mehrere Hundert, womöglich auch Tausend Jahre ausreichen. Problem ist, dass es sich beim Anzapfen sofort gasförmig unter dem Druckabfall verflüchtigt und der Abbau das Risiko von gigantischen unterirdischen Erdrutschen hervorrufen könnte.

Die vermeintliche Lösung zum Abbauen des Methanhydrats

Mit ähnlichem Wissen wie bei den vermeintlich sicheren Atomend- und Zwischenlagern (Asse 2 lässt grüßen), hat der Mensch jedoch auch hierfür eine spektakuläre Idee, nämlich gleichzeitig zum abgeführten Methanhydrat CO2, welches oberirdisch durch Kraftwerke und dergleichen entstanden ist, in die entstehenden Hohlräume zu füllen. Auch die Verbrennung vom so gewonnen Methan erzeugt natürlich CO2, etwa dieselbe Menge wie Erdgas, welches jedoch teilweise wieder ins Meer gepumpt werden würde. Außerdem rechtfertigen die Befürworter des Vorhabens das entstehende CO2 dadurch, dass Teile des gebundenen Methans durch die Klimaerwärmung ohnehin freigesetzt werden, was auch korrekt ist.

Meine Meinung zum Abbau von Methanhydrat

Wie auch andere ähnliche Vorhaben ist für mich der geplante und für die Industrienationen verlockende Abbau von Methanhydrat nichts weiter, als ein weiteres Zeichen für die Unflexibilität des Menschen seine großspurigen und verschwenderischen Gewohnheiten zu ändern. Denn schlussendlich gibt es zum Problem Klimaerwärmung und Energie nur eine Lösung, nämlich drastisch gesenkten Verbrauch und weniger Menschen auf dem Planeten, wobei ganz offensichtlich keine der beiden Varianten eintreten wird. Außerdem ist das Verfüllen der entstehenden Hohlräume mit CO2 meines Erachtens ein viel zu gefährliches Unterfangen.

17. August 2011

Energiespartage 2011 | Energiesparen beim Bauen vom 22. bis 24. Oktober 2011 in Hannover

Filed under: Arten der Energiegewinnung,Neuigkeiten — Max @ 07:47  Tagged , ,

Die Messe Energiespartage 2011 findet auch in diesem Jahr wieder in den Messegebäuden der Messe Hannover statt und ich empfehle dir die Messe unbedingt dann, wenn du mit einer Renovation oder einem Neubau beschäftigt bist.

Warum soll ich an die Energiespartage 2011 gehen?

Möglichkeiten beim Energiesparen sind in allen Bereichen des täglichen Lebens mehr als zahlreich vorhanden, das Problem liegt bekanntlich bei der Umsetzung durch den Menschen. Bis anhin seit vielen Generationen praktizierte Angewohnheiten sind offensichtlich schwer zu durchbrechen. An der Messe Energiespartage 2011 in Hannover hast du die Möglichkeit in einem der wichtigsten Bereiche des Energieverbrauchs, nämlich des Hauses, jede Menge Informationen zu sammeln und dein Haus, sei es ein Alt- oder Neubau, so einzurichten, dass du jede Menge Geld sparst und natürlich auch die Umwelt schützt.

Was es an den Energiespartagen 2011 zu sehen gibt

Schon im vergangenen Jahr konnte die Messe einen Besucheransturm von 72.000 Gästen verbuchen, welche sich von mehr als 30 Ausstellern aus den Bereichen Verbände und Firmen jede Menge an Informationen beschaffen konnten. Besonders gefragtes Thema ist natürlich auch immer die Förderung. Zu dieser und zur unterschiedlichen Technik stehen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Experten auskunftsbereit zur Verfügung und werden dir deine Fragen umfassend beantworten können, sei es aus dem Bereich Heizungsbau, Dämmung, Solarenergie oder anderen.

Adresse Energiespartage 2011

  • Messe Hannover
  • Messeschnellweg / Hermesallee
  • Halle 21 und Freigelände
  • 30521 Hannover
  • Website

Öffnungszeiten Energiespartage 2011

  • Täglich von 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise Energiespartage 2011

  • Tageskarte Erwachsene 10 Euro
  • Tageskarte ermäßigt 9 Euro

3. August 2011

IBC Solar | Licht für senegals Schüler

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 12:54  Tagged ,

Zusammen mit der Kaito Projekt GmbH hat die in Bad Staffelstein ansässige IBC Solar ein wertvolles Projekt in der dritten Welt vollbracht. Die gestifteten 500 Solarlampen dienen Schüler und Lehrern, deren Schulen nun nicht nur über Licht, sondern eben grünes Licht verfügen.

IBC Solar will Bewusstsein für Nachhaltigkeit fördern

Dem Unternehmen IBC Solar und der Kaito Projekt GmbH geht es jedoch nicht nur einfach um das Spenden von umweltfreundlichem Licht, sondern dadurch soll auch das Bewusstsein der einheimischen Bevölkerung für die Wichtigkeit von regenerativen Energien gefördert werden. Nicht zuletzt deshalb gibt es die Ladungen für das Licht nicht umsonst, sondern müssen die Schüler dafür kleine symbolische Dienste verrichten. Dieses Vorgehen reiht sich in ein anderes Projekt der beiden Unternehmen ein, den Solarkiosks, an welchen Elektrogeräte gegen eine kleine Gebühr aufgeladen werden können, natürlich mit grünem Solarstrom.

Grund für das Funktionieren der Projekte von IBC Solar

Um zu verstehen, warum solche Gemeinschaftsprojekte, wie jenes von IBC Solar und der Kaito Projekt GmbH, in Senegal auf große Nachfrage und Begeisterung stossen, muss man wissen, dass gewisse Landesteile von Senegal nur sehr dürftig mit öffentlichem Strom bedient werden. Insgesamt leben mehr als 12 Millionen Menschen ohne Strom. In von den Städten fernen Gebieten hat sogar nur jeder fünfte Zugang zur Energiequelle Strom.

Für Leistung gibt es Gutscheine von IBC Solar

Von den Lehrern der Schule werden über das Jahr hinweg insgesamt 15.000 Gutscheine für die Solarkioske von IBC Solar verteilt, welche sich diese durch gutes Betragen oder kleine Dienste verdient haben. Damit können sie Lampen und andere Elektrogeräte betanken, wordurch ihre Familien zu Hause mit Licht für die Nacht versorgt werden. Mehr über IBC Solar findest du auch noch hier.

27. Juli 2011

Solarbriefkasten | Zu finden auch in finsterster Nacht

Filed under: Gut angebracht — Max @ 12:11  Tagged ,

Solaranlagen sind in aller Munde und liegen im Trend und das nicht nur im Groß-, sondern auch im Kleinformat. Ob als Gartenteichbeleuchtung, mobile Zellen für die Laptop- oder Handyspeisung unterwegs oder Solarbriefkasten.

Worum es beim Solarbriefkasten geht

Bekanntlich braucht ein Briefkasten alleine keine Energie und somit auch keine Minisolaranlage. Daher ist, meist in die Tür eingelassen, ein Solarbriefkasten mit einem transparenten Nummernschild ausgestattet, welches von der Rückseite erhellt oder seitlich angestrahlt wird. Somit schlägt der Briefkasten zwei Fliegen in einer Klappe. Damit der Briefkasten individuell bleibt und natürlich auch bei einem geplanten Umzug nicht zurückgelassen werden muss, besitzen die meisten dieser Modelle Ziffernsets, welche austauschbar sind.

Technisches zum Solarbriefkasten

Die Technik ist bei einem Solarbriefkasten dennoch meist komplexer als angenommen. Neben den Leuchtmitteln, meist LEDs, gehören zur Ausstattung die oberseitig verbauten Zellen, einen oder mehrere Akkus, aber bei vielen Modellen auch noch einen Dämmerungssensor. Wurde der Akku vollgeladen, so kannst du mit einer Leuchtdauer von durchschnittlich 6 bis 8 Stunden rechnen. In dieser Zeit leuchtet deine mit Solarenergie betriegene Hausnummer durch die Nacht, wobei dann, trotz aller technischen Errungenschaften und der grünen Stromnutzung, die Frage bleibt, ob dies notwendig ist. Schlussendlich handelt es sich auch hierbei um eine Spielerei, die sicherlich eine Menge an Optik, aber wenig an Nutzen bietet.

Preise für den Solarbriefkasten

Die günstigsten Hüter der Post in Form vom Solarbriefkasten beginnen bei etwa 40 Euro, können aber auch gut und gerne die Marke von 200 Euro erreichen, abhängig vom Hersteller und Modell, vor allem aber auch den verarbeiteten Materialien und dem Design.

20. Juli 2011

Die Wahrheit über die Solarenergie

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 15:59  Tagged ,

Die Solarenergie ist unbestritten eine umwelttechnisch sinnvolle Angelegenheit, insofern der Standort sich klimatisch wirklich dafür eignet. Neben dem ganzen Boom über die Sonnenenergie stellt sich jedoch einmal die Frage, wie es mit der Wahrheit über die Solarenergie aussieht.

Die bescheidene Wahrheit über die Solarenergie

Über keine andere regenerative Energiequelle wird soviel diskutiert wie über Photovoltaik, obwohl diese mit einem Anteil von 3 Prozent an der Gesamtenergie verschwindend gering ist. Der Anteil der Windenergie ist deutlich größer und nicht nur das, denn sie ist auch erheblich effizienter und kostengünstiger, findet jedoch geringere Anerkennung, denn, gemäß einer Befragung von TNS Emnid und GPRA, findet die Solarenergie deutlich mehr Bewunderung und Anerkennung in der Bevölkerung als andere regenerative Techniken.

Die Wissenschaft und die Wahrheit über die Solarenergie

Die Solarenergie ist längst ein mächtiger wirtschaftlicher Apparat geworden, welcher Milliarden umwälzt und unzählige Menschen beschäftigt, wobei der Aspekt von Kosten und Nutzen offensichtlich etwas aus dem Auge verloren wurde. Kritiker wissen und beklagen die durch Milliardensubventionen viel zu teure Solarenergie hierzulande, die mehr gefördert wird als andere, wesentlich ertragreichere und kostengünstigere Techniken. Hinzu kommt noch das Paradoxon, dass jährlich etwa 70 Prozent der verbauten Module nicht aus den Werken von Herstellern aus Deutschland oder Europa, sondern aus China stammen. Die Wahrheit über die Solarenergie, deren Anlagen hierzulande im Durchschnitt während der Hälfte des Jahres keine nennenswerten Erträge liefern, ist diesbezüglich, dass, trotz immenser Geldeinschübe, noch nicht einmal wirklich die eigene Wirtschaft davon profitiert. So sieht es auch das Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung, welches sogar ein Moratorium mit Stopp für Fördergelder vorschlägt.

Anerkannte Tatsachen als Wahrheit über die Solarenergie

Die Solarstromgewinnung ist eine große technische Errungenschaft, das ist die Wahrheit über die Solarenergie, allerdings nicht in allen klimatischen Regionen der Welt und nicht unter Außerachtlassung sämtlicher genannter Tatsachen, wie es hierzulande der Fall ist. Interessante Infos auch hier.

15. Juni 2011

Atomausstieg und was dies für die regenerativen Energien bedeutet

Filed under: Allgemein — Max @ 10:55  Tagged

Der Atomausstieg wurde soeben zur beschlossenen Sache erklärt. Infolge der Atommeilerkatastrophe im japanischen Fukushima werden bis ins Jahr 2022 in Deutschland alle Atomkraftwerke vom Netz genommen werden.

Ist der Atomausstieg der Triebwind für die Solarbranche?

Die kurzfristige Annahme, dass infolge vom Atomausstieg die regenerativen Energietechniken zwangsläufig stärkere Verbreitung erfahren werden, ist naheliegend aber äußerst trügerisch und unsicher. Die Börsen reagierten sofort mit durch die Decke steigenden Kursen aller möglichen Unternehmen im Bereich der Solarenergie und anderer regenerativer Techniken, allerdings sind solche Trends bekanntlich nur kurzfristige Pulsschläge.

Nach dem Atomausstieg: Kohle, Solar oder Wind?

Der Atomausstieg bringt noch lange nicht auch einen Trend hin zu einem umwelttechnisch verantwortungsvolleren Umgang mit Rohstoffen und Energie im Allgemeinen mit sich. Das Abdriften hin zum vermehrten Einsatz von Kohle ist fast schon vorprogrammiert, insbesondere dann, wenn man bedenkt, dass viele neu geplante Kohlekraftwerke in der Warteschleife für eine Genehmigung stehen. Natürlich wird sich auch zwangsläufig infolge der Zeit die erneuerbaren Energie ausbreiten, jedoch wohl kaum in der zu erwartenden Steigerung, welche notwendig wäre, um den verlorenen Atomstrom zu kompensieren. Wobei ganz grundsätzlich die Frage gestellt werden muss, ob eine Kompensation notwendig ist, produziert Deutschland doch um Längen mehr Strom, als es selbst benötigt. Ein Auge auf die Umwelt anstelle von Stromverkäufen wäre wohl wünschenswert.

Schärfere Maßnahmen insbesondere durch den Atomausstieg

Deutschland hat, zusammen mit lediglich einer Handvoll Ländern auf der ganzen Welt, eine Vorreiterfunktion, was das Umsetzen von Energiesparmaßnahmen betrifft, sei dies nun durch Dämmverordnungen oder Fördermaßnahmen. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass der Anteil an regenerativer Energie im Vergleich beispielsweise zu derjenigen, welche nach wie vor aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, gering ist. Für das globale Problem sogar kaum erwähnenswert. Besonders nach dem beschlossenen Atomausstieg, welcher ein wichtiger und positiver Schritt ist, muss die Umsetzung schneller vorangetrieben werden!

25. Mai 2011

Der Weltklimarat und seine Erkenntnis für das Jahr 2050

Filed under: Neuigkeiten — Max @ 09:23  Tagged

Manch einer mag die Nachricht schon vernommen haben, dass der Weltklimarat IPCC für das Jahr 2050 die Möglichkeit prophezeit 77 Prozent des gesamten Energiebedarfs der Menschheit aus regenerativen Energiequellen zu beziehen.

Was gemäß Weltklimarat dafür notwendig ist

Um dieses Ziel zu erreichen, beziehungsweise die Möglichkeiten dafür optimal ausnutzen zu können, sind nach der Meinung des Weltklimarates und dessen 900 Seiten schweren Studie, welche in Abu Dhabi vorgestellt wurde, stabile politische Verhältnisse und vor allem aber auch ständige hohe Investitionen in diesem Bereich erforderlich. Um einen anschaulichen Vergleich darzustellen, wie unbedeutend die regenerativen Energiequellen nach wie vor sind, auch wenn sie in den Medien dauerpräsent sein mögen, will ich die gegenwärtige Zahl von 85 Prozent nennen, welche den Anteil am Gesamtenergiebedarf beschreibt, welcher weltweit aus Öl , Gas und Kohle gedeckt wird. Die Kernenergie macht dabei am Gesamtanteil gerade einmal 2 Prozent aus.

Gegenwart der regenerativen Energie laut Weltklimarat

Nach der Studie vom Weltklimarat wird gegenwärtig lediglich 13 Prozent des Energiebedarfs für Strom, Klima und Mobilität aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Außerdem macht auch dabei noch die Hälfte die Verbrennung von Holz und Dung aus, welche ebenfalls, wenn auch deutlich weniger, CO2 und andere Schadstoffe freisetzt. Es folgen Hackschnitzel und Biotreibstoffe mit 4 Prozent, Wasserkraft mit 2,3 Prozent und Windkraft mit 0,2 Prozent. Das traurige Schlusslicht stellen die Erdwärmegewinnung und die Solarenergie. Ein bedenkliches Fazit also und ich zweifle die Umsetzung der vom Klimarat prognostizierten Möglichkeiten für das Jahr 2050 massiv, besonders da der Energiehunger weit schneller vonstatten geht, denn der Bau von regenerativen Kraftwerken.

Vorteilhafte Entwicklung nach Weltklimarat

Positiv sei, gemäß dem Weltklimarat, die schnelle Entwicklung erneuerbaren Energietechniken (aktuell 77 Prozent mehr) und deren ständiger Preisfall zu bewerten, da sich diese positiv auf einen flächendeckenderen Einsatz auswirken.

13. April 2011

Fukushima und seine Auswirkungen auf einen Energiewandel

Filed under: Allgemein — Max @ 10:42  Tagged

Jeder kennt inzwischen mehr oder weniger die Tatsachen zum Verlauf der Ereignisse der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima und in den Medien wird fleißig über den Atomausstieg debattiert. Aber welche Auswirkungen haben die Ereignisse in Fukushima längerfristig?

Fukushima als Wahltaktik oder echte Energiewende?

Zweifelsohne spielten die Reaktionen der Politik auf die Ereignisse in Fukushima bezüglich der Abschaltung alter oder auch längerfristig aller Reaktoren mit hinein in die damals aktuellen Wahlen, aber unbestritten kann auch global gesehen festgestellt werden, dass fast überall mit starker Ablehnung bezüglich des Weiterbetriebs oder Neubaus von Atommeilern reagiert wird. Man nehme zum Beispiel Thailand, welches bis anhin über keine Atomkraft verfügte, jedoch die Planungsphase für 5 Reaktoren abgeschlossen hat und nun Ministerpräsident als auch Demonstranten sich gegen den Bau dieser Anlagen auflehnen.

Fukushima als Bruder von Tschernobyl

Genau wie in Fukushima waren jedoch auch nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl die Reaktionen panisch und Demonstranten gingen auf die Straßen, allerdings ohne dass sich daraus eine relevante Wende in der Energiedebatte ergeben hätte und die Befürchtung, dass, wenn sich der Trubel um Fukushima etwas gelegt hat, es auch jetzt nicht anders kommen wird, ist durchaus berechtigt. Ich denke jedoch, dass gewisse Länder, wie zum Beispiel Deutschland, aber auch einige andere, zumindest in einem derzeit noch undefinierten Maß eine Veränderung einleiten werden, mag diese auch nicht auf den endgültigen und kompletten Ausstieg aus der Atomenergie hinauslaufen.

Trotz Fukushima wie immer keine Einheit

Man könnte aus vergangener Dummheit noch lernen, wird es aber nicht tun, denn nur ein kontinental einheitlicher oder noch besser global gemeinsamer Ausstieg aus der Atomenergie wäre eine sichere Lösung. Skandinavische Länder, Frankreich, die USA und viele weitere haben bereits zu verstehen gegeben, keinen Millimeter von der aktuellen Atompolitik zu weichen und so bleibt es beim Selben und atomare Strahlung kennt keine Grenzen. Einen interessanten Artikel findest du auch hier.

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